Am vergangenen Wochenende hat die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Berlin die Tarabya-Medaille an Bülent Eczacıbaşı verliehen. Der Präsident der DTG, Dr. h.c. Gerd Andres, begrüßte die Gäste auf Kiz Kulesi, einer alten Zollstation mitten im Bosporus, die heute als Restaurant genutzt wird. Unter den Redner war auch Kuratoriumsmitglied Edzard Reuter, der sowohl an die 50 Jahre Anwerbeabkommen als auch den 88. Jahrestag der türkischen Republik einging.
Der diesjährige Preisträger Eczacıbaşı ist Unternehmer und Vorstandsvorsitzender der türkischen Eczacıbaşı Holding. Die Holding ist eine der bekanntesten türkischen Unternehmensgruppen, die über Investitionsbeteiligungen in der Pharmaindustrie, im Bereich der Körperpflegeprodukte und Konsumgüter, im Bausektor und im Bereich der Finanzdienstleistungen verfügt. Unter anderem hält die Holding Anteile der Villeroy und Boch Fliesen GmbH.
Heino Wiese hielt die Laudatio für Herrn Eczacıbaşı und zeigte die vielen Stationen im Leben des Preisträgers auf, die ihn mit Deutschland verbinden. Der Preisträger bedankte sich auf Deutsch und legte Wert darauf die freundschaftlichen Beziehungen der Türkei und Deutschlands weiterhin zu pflegen: „Ich möchte betonen, dass die deutsch-türkische Freundschaft unser beider Länder dient.“
Bülent Eczacıbaşı ist der zweite Preisträger nach Bundeskanzler Gerhard Schröder, der diese Auszeichnung erhielt.





